Rückblick auf die 17. Runde der Super-League vom 01./02. Dezember
05 Dez
Autor: Pavel Matousek - Kategorie: Rückblick, Super League
Die 17. Runde der Super-League hatte es wirklich in sich. Neun Tore in St. Gallen, ein nicht anerkanntes Tor in Thun und ein Gameboy als Wurfgeschoss in Sitten.
Die Überraschung des Wochenendes trug sich aber auf dem Letzigrund zu , wo Aussenseiter Aarau mit 0:1 beim FC Zürich gewinnen konnte. Mit diesem Sieg verschafften sich die Aarauer etwas Luft im Abstiegskampf und kletterten gar bis auf Rang vier der Tabelle. Die Stadtzürcher hingegen müssen den FC Basel fürs Erste davonziehen lassen. Der FCB vermochte beim 0:2 in Thun zwar nicht zu brillieren, nahm die drei Punkte schlussendlich jedoch sicher mit nach Hause. Möglicherweise wäre das Spiel anders verlaufen, hätte der unglücklich agierende Schiedsrichter Zimmermann das Penaltytor von Oscar Scarione anerkannt. In dieser Szene sah der Unparteiische den Ball nicht hinter der Linie, ein klarer Fehlentscheid.Â
Torreich endeten die Partien zwischen Xamax und GC (4:1) sowie zwischen St. Gallen und YB (2:7). Matchwinner bei den Berner war ganz klar Hakan Yakin, der gleich vier Tore selbst erzielte und eines vorbereitete. Für die St. Galler, insbesondere für Trainer Krassimir Balakov, ist die Lage am Tabellenende nun noch ungemütlicher als ohnehin schon. Die Partie zwischen Sion und Luzern endete Torlos. Unrühmlicher „Höhepunkt“ dieses Spiels war der Wurf eines Gameboys aus der Sittener Fankurve, dieser traf die Wade von FCL-Torhüter David Zibung. Als Reaktion sperrt der FC Sion nun die Nordtribüne bis der Täter identifiziert ist.

Hakan Yakin 4-facher Torschütze
[Bildquelle: bscyb.ch]































