24
Jan
Autor: Pavel Matousek - Kategorie: Bundesliga, News
Nach der Super-League hat nun auch die Bundesliga ihren Sex-Skandal. Besonders im Fokus steht der Brasilianer Carlos Alberto, Profi bei Werder Bremen, zur Zeit an den FC Sao Paulo ausgeliehen.

Carlos Alberto, nur 44 Minuten im Trikot von Werder
[Bild: morgenpost.de]
In der Nacht vom 8. auf den 9. Dezember feierten 40-50 Gäste in der Wohnung von Carlos Alberto eine Party. Bereits am nächsten Tag erstattet eine 22-Jährige, welche als Gast in der Wohnung war, bei der Bremer Polizei Anzeige wegen Vergewaltigung. Diese ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen vier und sechs Uhr Morgens von einem gleichaltrigen Brasilianer vergewaltigt worden. Es soll sich dabei um einen Freund von Carlos Alberto handeln. Zu dieser Zeit waren auch noch einige weitere Spieler des SV Werder Bremen, unter Ihnen Hugo Almeida, in der Wohnung ihres Teamkollegen. Ob weitere Personen an der mutmasslichen Vergewaltigung beteiligt waren, wurde von der Staatsanwaltschaft weder bestätigt noch dementiert.
Letzten Sommer holte Werder-Manager Allofs den 23-Jährigen Carlos Alberto für 13 Millionen Franken vom FC Fluminense an die Weser. Doch der Mittelfeldspieler war ständig krank und verletzt, brachte es auf ganze 44 Minuten Einsatzzeit. Viel öfter war dagegen die Polizei in seiner Wohnung. Immer wieder soll er, zur Zeit als er krankgeschrieben war, laute Parties mit bis zu 50 Personen veranstaltet haben, was bei der Nachbarschaft im gutbürgerlichen Stadtteil Schwachhausen nicht gut ankam. Carlos Alberto wurde in der Winterpause an den FC Sao Paulo ausgeliehen, doch weitere Einsätze in der Bundesliga sind wohl eher unwahrscheinlich.
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22
Jan
Autor: Hans - Kategorie: Bundesliga, News
Der Schweizer Nationaltorhüter Diego Benaglio wechselt per sofort in die Bundesliga zum VFL Wolfsburg. Der 24-Jährige, der bisher bei Nacional Funchal auf Madeira in Portugal gespielt hat, war der Wunschkandidat des Trainers Felix Magath.

Diego Benaglio dirigiert seine Abwehr
[Bildquelle: tsr.ch]
Diego Benaglio unterschrieb beim Bundesligaverein einen Vertrag bis 2012 und löst den Deutschen Simon Jentzsch als Nummer 1 ab. Dieser hat vom Verein eine Freigabe zum Wechsel erhalten. Benaglio kennt den Trainer des VFL Wolfsburg, Felix Magath, aus seiner Zeit als Ersatztorwart beim VfB Stuttgart, wo er von 2002-2005 spielte, und unter anderem von Magath trainiert wurde. Nun hat sich Magath an Benaglio erinnert und ihn als seinen neuen Stammtorwart für ca. zwei Millionen Euro Ablösesumme zum Elften der Bundesliage geholt. Magath ist überzeugt, dass sich Benaglio durchsetzen wird: “Er ist ein junger aber nicht unerfahrener Torwart, der hohes Potenzial besitzt. Diego kann und will nach vorne kommen, wie auch der VfL Wolfsburg.” [Quelle: vflwolfsburg.de]
Hoffnung auf erhöhte EM-Chancen
Benaglio hatte seit 2005 auf der Blumeninsel Madeira gespielt und gute Leistungen gezeigt. Jedoch ist die portugiesische bwin-Liga nicht sonderlich im europäischen Blickfeld und Benaglios Leistungen blieben in seinem Heimatland nahezu unregistriert. Durch den Wechsel erhofft sich der junge Torhüter nun erhöhte Chancen Stammtorhüter der Schweiz für die Europameisterschaft 2008 zu werden: “Ich freue mich riesig auf die Bundesliga. Nach dem Wechsel habe ich die Chance, mich mit Blick auf die EM im kommenden Sommer weiter zu verbessern.” [Quelle: swisstxt.ch] Benaglio kämpt mit Pascal Zuberbühler und Fabio Coltorti um den Platz im Tor und hat gegenüber seinen Kontrahenten natürlich den Nachteil, dass er weniger internationale Erfahrung besitzt. Benaglio bestritt bisher sechs A-Länderspiele und vermochte während seinen Einsätzen nicht immer restlos zu überzeugen. Der Wechsel nach Wolfsburg ist aber nun ein klares Signal an Nationaltrainer Köbi Kuhn, der sicher interessiert beobachten wird, wie sich Benaglio in der Bundesliga schlägt.
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18
Jan
Autor: Pavel Matousek - Kategorie: Bundesliga, News
Der Schweizer Torhüter ist Wunschkandidat von Felix Magath beim VFL Wolfsburg.

Diego Benaglio
[Bild: freefotolog.net]
Simon Jentzsch, langjähriger Stammkeeper bei den Wolfsburgern muss seinen Platz beim VFL endgültig räumen. Im Anschluss an das Trainingslager in Albufeira erhielt der 31-jährige die offizielle Freigabe für einen Wechsel. An Stelle von Jentzsch stand in den letzten Partien der Hinrunde Ersatzmann Andre Lenz im Tor. Dieser jedoch erhält von Coach Magath nicht das nötige Vertrauen und wird zu Beginn der Rückrunde wohl wieder als Nummer zwei auf der Bank Platz nehmen müssen.
In der engeren Auswahl für die Nachfolge von Jentzsch stehen nur zwei Namen: Der Deutsche Hans Müller vom englischen Zweitligisten FC Barnsley, und der Schweizer Diego Benaglio von Nacional Funchal, gegenwärtig auf Platz neun der portugiesischen bwin-Liga. Magath kennt die Stärken des Schweizers, holte er ihn doch 2002 als Ersatztorwart hinter Timo Hildebrand zum VFB Stuttgart. Benaglio überzeugte bei Nacional mit einer hervorragenden Hinrunde und erhielt jede Menge Lob von den Medien und den Verantwortlichen im Verein. Ein Sprung in die Bundesliga wäre für ihn im Hinblick auf die Euro jedoch eine grosse Chance, sich etwas mehr ins Rampenlicht zu spielen. Denn über die ganze Vorrunde hin gesehen bot Benaglio die konstantesten Leistungen aller „Nummer eins Kandidaten“ der Schweizer Nationalmannschaft.
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07
Jan
Autor: Pavel Matousek - Kategorie: News, Super League
Die zähen Verhandlungen rund um den Stürmerstar haben ein Ende gefunden.

Neu-Herthaner Raffael
[Bild: 20min.ch]
Der 22-jährige Brasilianer stand beim FC Zürich seit Sommer 2005 unter Vertrag und erzielte in 77 Super-League Partien 39 Tore. Die Herthaner, gegenwärtig auf Platz zwölf der Bundesliga, lassen sich diesen Transfer zwischen 4,5 und 5,5 Millionen Franken kosten, über die genauen Details der Verhandlungen wurde jedoch Stillschweigen vereinbart. Anstatt heute mit den Zürchern ins Trainingslager nach Dubai zu reisen, wird Raffael zu medizinischen Tests in Berlin erwartet. Hertha-Manager Hoeness bemühte sich schon seit Saisonbeginn für eine Verpflichtung des Wunschspielers von Lucien Favre.
Ersatz scheint der FCZ bereits gefunden zu haben. Vom schwedischen Verein Halmstads BK wurde der 23-Jährige schwedische Nationalspieler Dusan Djuric bis zum 30.06.2012 verpflichtet.
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03
Jan
Autor: Donat - Kategorie: Bundesliga, EM, Premier League, Primera División
Gespielt wurde über die Feiertage nur in England. Von den anderen Ligen gibt es dafür zur Übersicht die Tabellenspitze und Aussichten für das weitere Geschehen.
In der Premier League haben Spiele über die Feiertage Tradition. Die Mannschaften trugen daher je 3 Partien aus. Von den ominösen „top four“ blieben Chelsea und Arsenal ungeschlagen, spielten aber beide einmal unentschieden. In der Tabelle liegt Arsenal an der Spitze, zwei Punkte vor Manchester United, welches gegen West Ham auswärts eine Niederlage bezog. Chelsea als Dritter liegt schon sechs Zähler hinter Arsenal zurück. Aber am härtesten traf es Liverpool, die auswärts bei Man City und vor allem zu Hause gegen Wigan nur unentschieden spielten. Die Reds weisen so (mit einem Spiel weniger) schon eine Hypothek von zwölf Punkten auf den Leader auf. Manchester City profitierte und liegt vor Liverpool, auch weil Gelson Fernandes beim 2:0 Auswärtssieg bei Newcastle sein erster Treffer in der obersten englischen Liga gelang.
Italien (alle 17 Spiele)
1 Inter 43
2 Roma 36
3 Juventus 35
4 Udinese 29
Nächster Spieltag: 13.1.08
Inter ist auf und davon und scheint dem Titelgewinn sicher entgegenzusteuern. Für die anderen Mannschafen wird es sehr schwer, die ungeschlagenen Mailänder noch einzuholen. Unten durch muss AC Milan. Sie haben zwar noch drei Spiele weniger absolviert, aber auch wenn sie diese allesamt gewinnen, kommen sie nur auf 27 Punkte, haben also schon satte 16 Rückstand und keine Chance mehr auf den Titel.
Frankreich (alle 19 Spiele)
1 Lyon 39
2 Nancy 35
3 Bordeaux 33
4 Caen 31
Nächster Spieltag: 2.1.08
Mit Lyon ist die europäisch momentan klar stärkste Mannschaft Frankreichs obenauf. Obwohl sie in der heimischen Liga immer wieder Schwächen zeigen, sollten sie den Titel standesgemäss verteidigen können.
Spanien (alle 17 Spiele)
1 R. Madrid 41
2 Barcelona 34
3 Espanyol 33
4 Villarreal 32
Nächster Spieltag: 6.1.08
Mit dem Sieg im classico haben sich die Königlichen von Rivale Barelona absetzten können. Ein weiterer Terrainverlust der Katalanen könnte bereits die Entscheidung bedeuten.
Deutschland (alle 17 Spiele)
1 FC Bayern 36 (+23)
2 Werder 36 (+18)
3 HSV 32
4 Bayer 30
Nächster Spieltag: 1.2.08
Den Zweikampf Bayern/Werder wird die konstantere Mannschaft für sich entscheiden. Vom Spielerpotential her wären das eindeutig die Münchner, aber bei denen rumort es gelegentlich relativ stark, was natürlich auch seinen Einfluss auf die Leistung auf dem Platz hat.
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21
Dec
Autor: Anina Sutter - Kategorie: Bundesliga, Fun
Wer vom strengen und stressigen (Büro-)Alltag eine kleine Pause braucht, kann zur Zeit sein Fussballwissen auf Spiegel Online testen.

Wer weiss, wer das erste Bundesliga-Tor der aktuellen Saison schoss (Simunic, Kobiaschwili oder Schulz?) oder wer die Torschützenkönigin an der letzten Frauen-WM war, wird sicher keine Probleme haben.
Fazit: Ein kurzweiliger Zeitvertrieb, der Spass macht. Allerdings sollte man die Bundesliga ziemlich gut kennen, die Mehrheit der Fragen drehen sich um die BuLi…
[Bildquelle: Flickr]
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17
Dec
Autor: Donat - Kategorie: Bundesliga, News, Premier League
Mit Inter, Arsenal, Real, Bayern München und Lyon stehen keine Überraschungen an den Tabellenspitzen der grossen europäischen Ligen, jene lauern in tieferen Bereichen der Tabelle, bis ganz kurz vor dem Abgrund.
England – Arsenal und ManU setzten sich ab
Die Sieger des „super Sunday“ heissen ManU und Arsenal, beide gewannen mit 1:0. Manchester bei Liverpool und Arsenal zuhause gegen Chelsea. Tabellenführer bleibt damit Arsenal mit einem Punkt Vorsprung auf Manchester United. Dahinter befindet sich eine bis Rang 7 auszuweitende Verfolgergruppe, angeführt von Chelsea, das aber schon sechs Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze aufweist.
Deutschland – Bayern trotz Unentschieden vorn
Bayern München ist wie erwartet Wintermeister in der Bundesliga, musste aber wegen dem 0:0 bei Lucien Favres Hertha In Berlin Werder Bremen aufschliessen lassen, welches seinerseits Bayer Leverkusen mit 5:2 besiegte. Der HSV als dritter hat schon vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo. Die Überraschungsmannschaft schlechthin liegt aber auf Platz 6, dass nämlich der Karlsruher SC als Aufsteiger so weit vorne klassiert sein würde, damit hat niemand gerechnet, nicht einmal die Glücklichen selbst. Diesen Samstag spielten sie gegen Hamburg 1:1
Frankreich – Lyon: Champion d’Automne
Titelverteidiger Lyon ist auf Kurs, sie kamen im letzten Spiel zwar nicht über ein 0:0 daheim gegen Nizza hinaus, aber liegen trotzdem komfortable vier Punkte vor Verfolger Nancy, das in Strasbourg dasselbe Resultat erzielte wie Lyon. Weitere vier Punkte hinter Nancy befindet sich ein kleines Grüppchen, angeführt von Bordeaux und le Mans. Die Enttäuschungen in der Ligue 1 sind zwei Clubs mit grossen Namen: Zum einen kommt Olympique Marseille nicht vom Fleck und liegt weiterhin nur auf Rang 14, zum anderen geht es Paris Saint-Germain noch schlechter, sie sind 18. und damit Drittletzter.
Spanien – Real vor Barça
Gewohntes Bild in der Primera División. Real Madrid führt vier Zähler vor Barcelona. Beide Titelfavoriten gewannen ihre Spiele ohne ein Gegentor zu erhalten, Barcelona 3:0 bei Valencia und Real 2:0 gegen Osasuna. Dahinter liegen gleichauf, drei Punkte hinter Barcelona, Atlético Madrid und Villareal. Valencia, das man eigentlich auch in der Spitze gesehen hätte ist momentan nur 7.
Italien – Mailand: Inter top, die AC nur Mittelmass
Obenauf in der Serie A ist Inter, die Mailänder setzten sich ungefährdet mit 4:0 gegen Torino durch und liegen in der Tabelle fünf Punkte vor der AS Roma auf Platz 2. Mit weiteren drei, respektive vier Punkten weniger dahinter liegen Juventus und Udinese. Dem Titelverteidiger AC Milan läuft es nicht wie gewünscht, der Champions League Sieger liegt nur auf Rang 10, kann aber mit zwei Siegen nach Verlustpunkten bis auf Position 5 vorstossen.
Trösten können kann er sich aber damit, dass er in der Ligaabsenz die Weltmeisterschaft der Vereine mit einem 4:2 gegen die Boca Juniors aus Buenos Aires für sich entschieden hat.
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19
Nov
Autor: Yves - Kategorie: Bundesliga
Anlässlich der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München kam es zu einem Eklat. Bayerns selbst ernannte “Abteilung Attacke” in Persona von Manager Uli Hoeness startete zum Fronalangriff. Diesmal war der Adressat jedoch niemand vom DFB, der DFL, vom SV Werder Bremen oder von der BILD-Zeitung. Honess wütete gegen die eigenen Fans!
“Was glaubt Ihr, wer Ihr seid?!?” schimpfte Bayerns Manager Uli Hoeness an der Jahreshauptversammlung Richtung eigener Fans. Diese hatten es gewagt, die Stimmung in der prunkvollen Allianz Arena zu kritisieren. Besonders wegen den vielen VIP’s sei in der Tiefgarage mehr los als im Stadion (”Mit dem Sektglas in der Hand gibt es keine Laola-Welle!”).

Uli Wüterich
(Bildquelle: www.sf.tv)
“Ihr seid für die Scheiss-Stimmung verantwortlich!” giftelte Hoeness zurück. “Dann müsst Ihr Euch einen Verein in der 3. Liga suchen! Mit Euren sieben Euro für die Südkurve lässt sich eben keine Allianz Arena für 340 Millionen Euro finanzieren!”
Unentschuldbarer Affront
Wie kann ein so erfahrener Manager die eigenen Fans so schäbig behandeln? Wie wirken solche Worte auf einen Bayern-Fan, welcher den letzten Euro für eine Eintrittskarte zusammenkratzen muss? Sicherlich ein brutaler und unentschuldbarer Affront.
Allianz Arena ist eine Networking-Plattform
Es versteht sich von selbst, dass die Einnahmen aus den Eintrittspreisen für einen Verein von der Grössenordnung des FC Bayern München nur noch Peanuts sind. Die modernen Fussballarenen mit ihren schmucken VIP-Logen dienen heutzutage als Networking-Plattform für die Wirtschaftsgrössen. Die Wartelisten sind ellenlang. Firmen sind bereit, hierfür exorbitante Preise zu bezahlen.
Am meisten Geld bringen die TV-Einnahmen
Die harten Fans hingegen bringen zwar nicht so viel bares Geld ins Haus, garantieren jedoch für die Attraktivität eines Vereins gegenüber den TV-Anstalten. Fürs Fernsehen sind heissblütige Fans tausendmal interessanter, wie Häppchen mampfende VIP’s aus der Wirtschaftswelt, welche nicht einmal zur C-Prominenz gehören. Mit Verlaub, Herr Hoeness: Sie sollten wissen, wie viel Kohle die TV-Einnahmen bringen….
Heterogene Bayern-Fans
Wie kann man jetzt noch Bayern-Fan sein? Bayern München war in der Tat noch nie ein Verein, welcher für seine stimmgewaltigen und kreativen Fans bekannt war. Zwar hat der FC Bayern München die meisten Fans in ganz Deutschland verteilt und am meisten Mitglieder, jedoch keine Fankultur. Die Fans sind zu heterogen und zu wenig organisiert. Im Vergleich zu Vereinen aus dem Ruhrgebiet oder dem Rheinland gibt der FC Bayern München ein jämmerliches Bild ab.
Schwache lokale Fanszene
Das zeigte sich besonders im alten Olympiastadion an den Zuschauerzahlen während den Europacup-Spielen unter der Woche. Wenn der Gegner nicht gerade Manchester United oder Real Madrid hiess, verirrten sich keine 20′000 Zuschauer im weiten Rund. Die lokale Fanszene ist eben vernichtend klein. Den Fans aus ganz Deutschland war die Anreise unter der Woche unmöglich. In der Allianz Arena ist hingegen das Stadion der heimliche Star, ein Selbstläufer.
Lokale Bevölkerung liebt die kleineren Vereine
Die Stadt München ist in dieser Hinsicht nicht anders als Turin, Madrid oder Manchester. In all diesen Städten unterstützt die lokale Bevölkerung den kleineren Bruder der Grossklubs. Der durchschnittliche Münchner ist ein 60er, der Turiner ein Fan des AC Torino, die Madrilenen unterstützen Atletico und die Bevölkerung Manchesters supportet mehrheitlich die City.
Fazit: Grossklubs sind etwas für die Weltpresse. Wer Fankultur sucht, findet sie bei den kleineren Clubs.
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