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Wer wird Köbis Nachfolger?

31 Dez

Autor: Pavel Matousek - Kategorie: Fanblicke

Nach der EM-Endrunde im Sommer tritt Köbi Kuhn als Nationaltrainer der Schweiz ab, das Kandidatenkarussell dreht sich…

Köbi Kuhn
Köbi Kuhn

[Bild: weltfussball.de]

Ebenfalls in diesem Sommer läuft auch der Vertrag von Ottmar Hitzfeld beim FC Bayern München aus. Dieser wird seine, bereits getroffene, Entscheidung über seine Zukunft nach dem Trainingslager in Marbella bekannt geben. Hitzfeld ist zweifellos der Wunschkandidat des Verbands und vieler Fans. Da aber zwischen ihm und der Verbandsspitze erst jetzt ein erstes Gespräch stattgefunden hat, fällt es schwierig sich vorzustellen, dass er sich für die Schweiz entschieden hat. Bereits definitiv abgesagt hat FCB-Trainer Christian Gross. Ein verständlicher Entscheid, nur als zweite Wahl zum Nationaltrainer berufen zu werden wird möglicherweise auch weitere gute Kandidaten davon abhalten dieses Amt zu übernehmen. Lucien Favre, welcher vom Format her sicherlich ins Profil des Nationaltrainers passen würde, besitzt in Berlin einen längerfristigen Vertrag und wird Diesen von seiner Seite aus auch erfüllen.

Somit scheint es, als würden nach einem „Nein“ von Hitzfeld nur noch Notlösungen zur Verfügung stehen. Kuhns gegenwärtiger Co-Trainer Michel Pont gehört ebenso in diese Kategorie wie U21-Chef Pierre-André Schürmann. Die Gerüchteküche wird also noch eine Weile weiterbrodeln, zumindest bis Ende Januar.

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FCZ fasst Klatsche im UEFA-Cup

20 Dez

Autor: Donat - Kategorie: News

Bayer Leverkusen kannte mit einem desolaten FC Zürich keine Gnade und zeigte sich in Torlaune. Die Deutschen sind nun Gruppenerster, die Schweizer Dritter der Gruppe E.

Leverkusen gab den Tarif relativ früh durch. Der Slovake Gresko erzielte in der 19. Minute ein schönes Freistosstor, vorbei an einer schlecht platzierten Mauer. Vier Minuten später erzielte Bulikin kaltblütig mit einem gezielten Schuss in die nahe Ecke, nachdem er nach einem fatalen Patzer Rochats alleine auf Leoni losziehen konnte. Erst in der 38. Konnte sich der FCZ dann die erste Chance notieren lassen. Aber dem Spielgeschehen entsprechend konnte ein Abwehrspieler den Versuch Chikhaouis vor der Linie wegschlagen.

Nach der Pause überrannt

In der 50. Minute kam Natispieler Barnetta, der heute als Captain der Leverkusener auflaufen durfte, zu seinem Tor. Er konnte eine Flanke mit dem Kopf verwerten, während die FCZ-Verteidigung gut formiert zuschaute. Die Viererkette vorbildlich, fast peinlich genau aufgestellt, nur fühlte sich niemand wirklich für Barnetta oder die Flanke zuständig, Hannu Tihinen fehlte offenkundig. Ein weiterer Stellungsfehler ermöglichte in der 57. Bulikin abermals alleine aufs Tor zu ziehen und mit dem 4:0 auch die letzten FCZ-Hoffnungen zu zerstören. Den Zürchern gelang an diesem bitterkalten Abend nichts, abgesehen von einem halbwegs gefährlichen Abschlussversuch von Abdi. Zehn Minuten vor Schluss erzielte Kiessling sogar noch das 5:0 für den Bundesligaverein, ein gerechtes Schlussresultat.

Wie weiter mit Raffael?

Eigentlich wollte die um Dieter Hoeness nach Zürich gereiste Delegation aus Berlin den Deal um FCZ Edelstürmer Raffael perfekt machen. Doch bis zur Stunde ist noch nichts konkret, auch wenn der Transfer zur Hertha sicher scheint. Die offizielle Seite der Berliner ist sich jedenfalls sicher, dass das Spiel gestern das Abschiedsspiel „Raffas“ gewesen ist. Wir werden sehen…

Weitere Resultate

Zwei Spiele waren für die Qualifikation für die K.O.-Phase des Cups noch entscheidend. Zum einen gewann Getafe gegen Anderlecht mit 2:1. Der Schweizer Fabio Celestini traf für die Spanier zum 2:0, die sich nun als Gruppenerster feiern dürfen. Zum andern gewann das mediengeschüttelte Bayern München klar und deutlich gegen Aris Saloniki. Als Vierfachtorschütze konnte sich der italienische Edelknipser Luca Toni auszeichnen lassen. Er liegt nun auch in der Torschützenwertung obenauf, allerdings geteilt mit Henrik Larsson und Razak Omotoyossi (beide Helsingborg IK).

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Fussball in Europa - Wochenende vom 14. - 16.12.

17 Dez

Autor: Donat - Kategorie: Bundesliga, News, Premier League

Mit Inter, Arsenal, Real, Bayern München und Lyon stehen keine Überraschungen an den Tabellenspitzen der grossen europäischen Ligen, jene lauern in tieferen Bereichen der Tabelle, bis ganz kurz vor dem Abgrund.

England – Arsenal und ManU setzten sich ab

Die Sieger des „super Sunday“ heissen ManU und Arsenal, beide gewannen mit 1:0. Manchester bei Liverpool und Arsenal zuhause gegen Chelsea. Tabellenführer bleibt damit Arsenal mit einem Punkt Vorsprung auf Manchester United. Dahinter befindet sich eine bis Rang 7 auszuweitende Verfolgergruppe, angeführt von Chelsea, das aber schon sechs Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze aufweist.

Deutschland – Bayern trotz Unentschieden vorn

Bayern München ist wie erwartet Wintermeister in der Bundesliga, musste aber wegen dem 0:0 bei Lucien Favres Hertha In Berlin Werder Bremen aufschliessen lassen, welches seinerseits Bayer Leverkusen mit 5:2 besiegte. Der HSV als dritter hat schon vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo. Die Überraschungsmannschaft schlechthin liegt aber auf Platz 6, dass nämlich der Karlsruher SC als Aufsteiger so weit vorne klassiert sein würde, damit hat niemand gerechnet, nicht einmal die Glücklichen selbst. Diesen Samstag spielten sie gegen Hamburg 1:1

Frankreich – Lyon: Champion d’Automne

Titelverteidiger Lyon ist auf Kurs, sie kamen im letzten Spiel zwar nicht über ein 0:0 daheim gegen Nizza hinaus, aber liegen trotzdem komfortable vier Punkte vor Verfolger Nancy, das in Strasbourg dasselbe Resultat erzielte wie Lyon. Weitere vier Punkte hinter Nancy befindet sich ein kleines Grüppchen, angeführt von Bordeaux und le Mans. Die Enttäuschungen in der Ligue 1 sind zwei Clubs mit grossen Namen: Zum einen kommt Olympique Marseille nicht vom Fleck und liegt weiterhin nur auf Rang 14, zum anderen geht es Paris Saint-Germain noch schlechter, sie sind 18. und damit Drittletzter.

Spanien – Real vor Barça

Gewohntes Bild in der Primera División. Real Madrid führt vier Zähler vor Barcelona. Beide Titelfavoriten gewannen ihre Spiele ohne ein Gegentor zu erhalten, Barcelona 3:0 bei Valencia und Real 2:0 gegen Osasuna. Dahinter liegen gleichauf, drei Punkte hinter Barcelona, Atlético Madrid und Villareal. Valencia, das man eigentlich auch in der Spitze gesehen hätte ist momentan nur 7.

Italien – Mailand: Inter top, die AC nur Mittelmass

Obenauf in der Serie A ist Inter, die Mailänder setzten sich ungefährdet mit 4:0 gegen Torino durch und liegen in der Tabelle fünf Punkte vor der AS Roma auf Platz 2. Mit weiteren drei, respektive vier Punkten weniger dahinter liegen Juventus und Udinese. Dem Titelverteidiger AC Milan läuft es nicht wie gewünscht, der Champions League Sieger liegt nur auf Rang 10, kann aber mit zwei Siegen nach Verlustpunkten bis auf Position 5 vorstossen.

Trösten können kann er sich aber damit, dass er in der Ligaabsenz die Weltmeisterschaft der Vereine mit einem 4:2 gegen die Boca Juniors aus Buenos Aires für sich entschieden hat.

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