FA-Cup Draw: Die Achtelsfinalspiele

Folgende Partien werden im englischen FA-Cup am 16./17. Februar ausgetragen:

Bristol Rovers v Southampton
Cardiff City v Wolves
Sheffield United v Middlesbrough
Liverpool v Barnsley
Manchester United v Arsenal
Preston v Portsmouth
Coventry City v West Brom
Chelsea v Huddersfield Town

Premier League-Teams fett.

Der Knüller der Runde ist ohne den geringsten Zweifel das Aufeinandertreffen der beiden Tabellenersten in der Premier League Arsenal London und Manchester United, von denen einer zum Scheitern verdammt ist. Einfacher hat es natürlich Manchester United, denen ein Heimspiel zugelost wurde. Darum ist es zu erwarten, dass die Gunners eher zurückhaltend spielen werden, hinblicklich des Rückspiels bei einem Unentschieden, welches im Emirates Stadion ausgetragen würde.
Die anderern vier Mannschaften haben alle lösbare Gegner aus unterklassigen Ligen, wobei Chelsea und Liverpool zusätzlich noch vor eigener Kulisse antreten können. Dort also, wo eine Blamage um einiges schwerer zu verdauen wäre, wer weiss…

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Serie: Talente in den europäischen Ligen II

Nachdem Bojan Krkic den Anfang der Serie gemacht hat, möchte ich nun mit einem seiner Teamkollegen beim FC Barcelona fortfahren. Giovani dos Santos Ramirez, mexikanisches Mittelfeldtalent, sorgt ebenfalls schon in sehr jungen Jahren beim katalanischen Traditionsklub für Furore.


Der Jungstar beim Torjubel

[Quelle: notasdefutbol.com]

Die Fülle an talentierten, jungen Fussballern scheint beim FC Barcelona besonders beachtlich zu sein. Auch dem zweiten Spieler meiner Serie, Giovani dos Santos, wurde das Fussballspielen in die Wiege gelegt. Er ist am 11. Mai 1989 in Monterrey, Mexico, als Sohn der Mexikanerin Liliana Ramirez und des brasilianischen Ex-Profis Gerardo dos Santos, genannt “Zizinho”, auf die Welt gekommen. Zizinho hat in den frühen 80-er Jahren für die mexikanischen Klubs America und Monterrey Fussball gespielt und dann nach seinem Rücktritt vom Profisport in Monterrey eine Fussballschule mit dem Namen “Sao Paulo” eröffnet, in der auch Giovani und seine beiden Brüder den Umgang mit dem Ball gelernt haben. Nachdem Giovani im Jahr 2001 an einem renommierten Fussballturnier in den USA glänzte, fand sein Vater die Zeit gekommen, dass sein mittlerer Sohn eine Profikarriere starten sollte. Zu diesem Zweck vermittelte er ihm einen Platz beim mexikanischen Erstligisten Club Monterrey, wo Giovani schnell den Sprung aus den Nachwuchsteams ins Fanionteam schaffte. Er blieb jedoch nicht lange bei seinem ersten richtigen Klub und wechselte schon im Jahr 2002 in die Nachwuchsabteilung des FC Barcelona, wo er alle Stationen durchlief.

U-17 Titel und Durchbruch in Spanien

An der U-17-Weltmeisterschaft 2005 in Peru sorgte Giovani ein erstes Mal international für Aussehen, als er massgeblichen Anteil am Titelgewinn Mexikos hatte und zum zweitbesten Spieler des Turniers gewählt wurde. Kaum wieder in Spanien angekommen, führte er auch das Juvenil-A-Team von Barca zum Titel. Im Sommer 2006 wurde er erstmals für die Saison-Vorbereitung in die erste Mannschaft aufgeboten und schoss in seinem ersten Freundschaftsspiel im Juli gleich ein Tor gegen den dänischen Verein AGF Aarhus. Er verbrachte die Saison dann jedoch im B-Team von Barcelona, sollte jedoch nicht mehr lange auf seine erste Saison mit den Grossen der Primera Division warten müssen.  Seit dieser Saison ist er eine feste Grösse im Kader der ersten Mannschaft und machte zudem im September sein Debut mit der Nationalmannschaft Mexikos.
In seinem Spielerprofil auf der Barca-Homepage wird Giovani als schneller, dribbel- und schussstarker Spieler bezeichnet. Der Linksfüsser kann auf beiden Flügeln oder direkt hinter den Spitzen spielen und wurde sogar auch schon als Mittelstürmer eingesetzt. Giovani hat sich zudem den Ruf erarbeitet, dass er vor dem Tor nicht lange fackelt und seine Chancen gewöhnlich kaltblütig nützt. Der Fakt, dass ich auch im zweiten Teil meiner Serie einen Spieler des FC Barcelona vorgestellt habe, deutet daraufhin, dass dieser Verein in den nächsten Jahren keine grösseren Sorgen bezüglich seines Kaders haben sollte, falls er seine Jungtalente halten kann, was die Verantwortlichen sicher mit aller Macht versuchen werden.

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Die Topligen am Wochende: Primera División

Barcelona weiter zurückgebunden

Die von mir gehegten Hoffnungen, dass Barça den Rückstand verkleinern könnte, erwiesen sich als nichtig. Im Gegenteil, durch den Strauchler der Rot-Blauen in Bilbao hat Real Madrid seinen Vorsprung weiter ausbauen können.

Trotz schlechtem Start in die Partie ging der FC Barcelona durch einen Treffer des Jungtalents Bojan (siehe weiter unten) in Führung. Doch diese Führung gegen das abstiegsgefährdete Athletic Bilbao reichte nicht für die vollen drei Punkte. Llorente erzielte nach 78 Minuten den Treffer zum 1:1 Schlussresultat.

Im Spitzenspiel empfingen die Königlichen den Tabellendritten Villarreal und gingen schon in der neunten Minute durch Robinho in Führung. Doch die Verfolger steckten nicht auf und nach 16 Minuten konnte Rossi ausgleichen. Nach der Pause war es erneut Robinho, der einem gekonnten Angriff Reals zur Krönung verhalf, indem er den Abpraller im Netz versenkte. Eine Viertelstunde vor Schluss konnten die Gäste erneut ausgleichen, doch länger als eine Minute hielt dieser Vorsprung leider nicht. Der eingewechselte Sneijder sicherte den Madrilenen die drei Punkte, welche neu neun Punkte Vorsprung auf Barcelona bedeuten… Im Fussball ist schnell etwas passiert, aber ich werte das trotzdem schon als Vorentscheidung für die Meisterschaft. Insbesondere weil Real momentan sehr solid spielt. Das Tor von Rossi war das erste Gegentor für Torhüter Casillas seit 573 Spielminuten in der Liga, das sind umgerechnet mehr als sechs Spiele!

Überraschende Heimniederlagen

In der Verlängerung vor der Pause konnte Betis Sevilla gegen Espanyol in Führung gehen. Espanyol konnte aber schon bald nach der Pause ausgleichen und schien wenigstens einen Punkt im heimischen Stadion zu gewinnen. Aber erneut in der Nachspielzeit traf der Brasilianer Luis Eduardo Schmidt (kurz Edu) zum Sieg für Sevilla. Sie konnten sich damit wider mehr Luft verschaffen im Kampf gegen den Strich. Espanyol ist weiterhin fünfter der Tabelle. Fabio Coltorti im Tor des sechstplatzierten Santander konnte noch immer nicht seinen ersten Meisterschaftssieg feiern. Gegen Saragossa reichte es dank eines Treffers kurz vor Abpfiff immerhin zu einem Punkt.

Eigentlich wollte ich den gebeutelten FC Valencia heute einmal in Ruhe lassen, aber ein weiterer Rückschlag lässt mir keine Wahl. Zwar haben sie die letzten drei Pokalspiele gewonnen, doch in der Meisterschaft ist Valencia seit vier Spielen ohne Torerfolg und hat dabei gerade einen Punkt geholt. Dieses Wochenende hätte man sich im Heimspiel gegen den Aufsteiger Almeira endlich aus dem Tief schiessen sollen. Doch Felipe Melo traf in der 21. Minute für die Gäste Im Mestalla Stadion. Valencia brachte kein Tor zu Stande und musste so den Gegner in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

In der nächsten Runde haben die Verfolger wieder vermeintlich einfachere Aufgaben als Real. Der Leader muss bei Almeira auflaufen, während Der FC Barcelona (gegen Osasuna) und Villarreal (gegen Mallorca) zu Hause antreten können.

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FA Cup in England – Keine Unentschieden

Das hat es seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht mehr gegeben: Keine der 16 Viertrundenpartien endete unentschieden. Nur Derby County und Manchester City schieden als Premier League Mannschaften gegen einen unterklassigen Gegner aus, Liverpool tat sich viel schwerer als erwartet.

Das Spitzenspiel war eindeutig Manchester United gegen Tottenham. Die Gäste aus London gingen zwar in Führung, doch die Talente Carlos Tevez und Cristiano Ronaldo richteten alles noch zum Guten für die Red Devils, die zum Schluss klar mit 3:1 gewannen. Auch Arsenal und Chelsea hatten Bewerber aus der obersten englischen Liga zugelost bekommen. Beide lösten ihre Aufgabe jedoch souverän, Arsenal siegte klar gegen Newcastle (3:0) und Chelsea gewann bei Wigan 2:1.

Die Helden aus Havant und Waterlooville

Die Sechstligisten vom FC Havant & Waterlooville hatten zweifelsohne das Spiel ihres Lebens. Ihnen wurde ein Spiel gegen den Rekordtitelhalter Liverpool an deren Anfield Road zugelost. Weihnachten und Geburtstag zusammen. Doch die Amateure liessen sich von der Affiche nicht erdrücken, im Gegenteil, sie wurden davon getragen. Denn schon in der 8. Minute brachte Paquette die Gäste in Führung. Die Chance zum 0:2 wurde vergeben und so glich Lucas Leiva im Gegenzug aus. Ein Hauch von Zauber lag in der Luft, als Potter in der 31. Minute einen Schuss abgab. Leider ist dessen Vorname nicht Harry, sondern Alfie, ansonsten hätten die Amateure wahrscheinlich tatsächlich gewonnen. Auf jeden Fall wurde dessen Schuss vom neu verpflichteten Defensivmann Skirtel ins eigene Tor abgelenkt zur erneuten Führung Havants. Von der 44. bis in die 59. Minute zerstörte aber der Israeli Yossi Benayoun den schönen Traum mit einem Hattrick. Der eingewechselte Crouch stellte noch zum 5:2. Aber die Helden des Spiels sind eindeutig die Amateure von Havant & Waterlooville.

Von einem Unterklassigen demütigen lassen musste sich der letzte der Premier League Derby County. Im eigenen Stadion verloren sie nach einem 0:3 Rückstand 1:4 gegen Preston North End, das in der zweiten Liga fast so schlecht klassiert ist wie Derby.

Ebenfalls überraschend ausgeschieden ist ManCity, die bei Premier League Absteiger Sheffield City verloren. Schon nach 24 Minuten lagen die Favoriten mit zwei Toren im Hintertreffen und konnten in der zweiten Halbzeit nur noch den Anschlusstreffer erzielen.

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Ligue 1 – Marseille fertigt Caen ab

Das im siebten Rang klassierte Lorient hat als bestklassierte Mannschaft einen Sieg verzeichnen können. Sechs von zehn Partien endeten unentschieden, das einzige Resultat, das hervorsticht, ist das 6:1 von Marseille über Caen.

Marseille scheint aus seiner Krise zu finden. Das 6:1 ist der bis dato höchste Sieg in der Ligue 1 (neben dem 5:0 von Caen gegen Bordeaux). Das Spiel hat eigentlich sehr schlecht begonnen für die Südfranzosen, schon in der zweiten Minute erzielte Caen nämlich das 0:1. Djibril Cissé konnte nach 28 Minuten ausgleichen. Zischen der 41. und 57. Minute zog Marseille durch zwei Doppelschläge von Valbuena und Cissé auf 5:1 davon. Nasri war es dann noch vergönnt, das 6:1 zu erzielen. Marseille verbessert seine Position in der Tabelle kontinuierlich. Es liegt momentan zwar noch auf Rang neun, aber nur noch zwei Punkte hinter Rang fünf.

Erfolglose Spitzenteams

Lyon hatte Glück, und entführter immerhin noch einen Punkt aus Saint Etienne. Erst in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit gelang Karim Benzema der Treffer zum 1:1. Die Verfolger konnten daraus aber keinen Profit ziehen. Bordeaux verlor gar 0:1 in Lorient und liegt so wieder vier Punkte hinter Lyon. Nancy auf dem dritten Platz erging es nur unwesentlich besser. Das 0:0 in Auxerre lässt sie immer noch acht Punkte hinter der Tabellenspitze zurück.

Die nächste Runde bietet im Bezug auf die Spitze nur wenig Spannung. Die ersten beiden tragen Heimspiele gegen die letzten beiden Mannschaften aus. Es ist zu hoffen, dass es nächste Runde mehr Gewinner gibt, denn gerade das Mittelfeld ist extrem nahe zusammen. Die Plätze 5 und 14 trennen nur gerade 5 Punkte. So ist es also mit günstigen Spielausgängen möglich, grosse Sprünge zu machen. 

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Serie A – Inters Siegesserie ist zu Ende, die Ungeschlagenheit aber bleibt

Udinese Calcio gewann gegen den Tabellenersten immerhin einen Punkt. Die AS Roma packte die Gelegenheit am Schopf und verkürzte den Abstand mit einem Sieg gegen Palermo.

Inter schwächte sich in Udine früh selber. Cesar kassierte schon nach 21 minuten die gelb-rote Karte, wie er das geschafft hat, ist mir unklar. Udine konnte die Überzahl nicht wirklich ausnützen, dürfte aber mit dem schlussendlich torlosen Remis nicht unglücklich sein, immerhin pflegt der Tabellenführer sonst seine Spiele zu gewinnen.
Der AS Roma reichte gegen
US Palermo ein Kopfballtor von Manchini nach einem Eckball in der zweiten Halbzeit zum wichtigen Sieg. Der Abstand auf Inter beträgt zwar weiter fünf Punkte, aber so keimt wenigstens wieder Hoffnung.

AC Milan pirscht sich ran

Der aktuelle Champions League Sieger aus Mailand hat mit dem 2:0 Sieg über Genua weiter Boden gut gemacht. Mann des Spiels war der brasilianische Youngster Alexandre Pato, der beide Tore erzielte. Die Mailänder sind jetzt nach Verlustpunkten punktgleich mit Udinese, haben aber immer noch zwei Spiele weniger.

Das Glückskind der Runde ist das Team aus der sardinischen Hauptstadt Cagliari. Nach 92 Minuten lag der Tabellenletzte zu Hause gegen SSC Napoli noch mit 0:1 zurück. Doch dann, sehr, sehr spät, erzielten Marti und Conti binnen zwei Minuten noch zwei Tore zum unverhofften Sieg. Drei Punkte, welche die Sarden wenigstens ein bisschen aus dem Keller hieven.

Die nächste Runde verspricht nur insofern Spannung, als dass sich die AS Roma beim drittletzten Siena bewähren muss. Inter spielt daheim gegen Empoli, Juventus empfängt Cagliari.

Funny Fact der Runde: In Italien werden die Tore in der zweiten Halbzeit geschossen.
Bis zur Pause wurden in den zehn Partien gerade einmal drei Tore erzielt, sieben Spiele blieben torlos nach 45 Minuten. Schlussendlich wurden aber immerhin 17 Tore erzielt, also in der zweiten Hälfte fast fünf Mal so viele Tore wie in der ersten.

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Alex Frei kehrt zurück

Nach acht Monaten Pause sitzt der Schweizer Nationalspieler morgen in Dortmund wohl zum ersten Mal wieder auf der Bank.

Frei
Frei in gewohnter Jubelpose

[Bild: goal.com]

Seit Mai 2007, als Borussia Dortmund gegen Schalke 04 mit 2:0 gewann und Frei sein zehntes Saisontor erzielte, musste der Basler verletzungsbedingt pausieren. Erst musste sich der 28-Jährige am 15. Mai 2007 einer, schon länger notwendigen, Hüftoperation unterziehen. Frei kämpfte sich zurück und zog sich genau drei Monate später einen Muskelfaserriss an der Wade zu. Davon wieder erholt rissen die Fasern im Abschlusstraining vom 6. September zum Länderspiel gegen Chile in Wien erneut. Diese schier unglaubliche Odyssee von Verletzungspech hat der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft nun hoffentlich hinter sich. Ein Einsatz morgen Abend im DFB-Pokal Achtelfinale gegen Werder Bremen scheint eher unwahrscheinlich, trotzdem wird ihm die Nominierung ins Kader Auftrieb geben. Fussballfreunde aus Dortmund und der Schweiz dürfen sich also schon bald wieder auf Tore von Alex Frei freuen.

Für das Spiel gegen Bremen sicher noch pausieren muss Philipp Degen, dieser befindet sich nach einer Operation an den Adduktoren und am Sprunggelenk noch immer im Aufbautraining. Fraglich hingegen ist der Einsatz von Mladen Petric. Der Kroate trainierte gestern zum ersten Mal nach seiner Sehnenverletzung an der Hüfte wieder, diese zog er sich im Testspiel gegen den KRC Genk zu.

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Sex-Skandal nun auch in Bremen

Nach der Super-League hat nun auch die Bundesliga ihren Sex-Skandal. Besonders im Fokus steht der Brasilianer Carlos Alberto, Profi bei Werder Bremen, zur Zeit an den FC Sao Paulo ausgeliehen.

Carlos Alberto
Carlos Alberto, nur 44 Minuten im Trikot von Werder

[Bild: morgenpost.de]

In der Nacht vom 8. auf den 9. Dezember feierten 40-50 Gäste in der Wohnung von Carlos Alberto eine Party. Bereits am nächsten Tag erstattet eine 22-Jährige, welche als Gast in der Wohnung war, bei der Bremer Polizei Anzeige wegen Vergewaltigung. Diese ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen vier und sechs Uhr Morgens von einem gleichaltrigen Brasilianer vergewaltigt worden. Es soll sich dabei um einen Freund von Carlos Alberto handeln. Zu dieser Zeit waren auch noch einige weitere Spieler des SV Werder Bremen, unter Ihnen Hugo Almeida, in der Wohnung ihres Teamkollegen. Ob weitere Personen an der mutmasslichen Vergewaltigung beteiligt waren, wurde von der Staatsanwaltschaft weder bestätigt noch dementiert.

Letzten Sommer holte Werder-Manager Allofs den 23-Jährigen Carlos Alberto für 13 Millionen Franken vom FC Fluminense an die Weser. Doch der Mittelfeldspieler war ständig krank und verletzt, brachte es auf ganze 44 Minuten Einsatzzeit. Viel öfter war dagegen die Polizei in seiner Wohnung. Immer wieder soll er, zur Zeit als er krankgeschrieben war, laute Parties mit bis zu 50 Personen veranstaltet haben, was bei der Nachbarschaft im gutbürgerlichen Stadtteil Schwachhausen nicht gut ankam. Carlos Alberto wurde in der Winterpause an den FC Sao Paulo ausgeliehen, doch weitere Einsätze in der Bundesliga sind wohl eher unwahrscheinlich.

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Benaglios Wechsel zu Wolfsburg perfekt

Der Schweizer Nationaltorhüter Diego Benaglio wechselt per sofort in die Bundesliga zum VFL Wolfsburg. Der 24-Jährige, der bisher bei Nacional Funchal auf Madeira in Portugal gespielt hat, war der Wunschkandidat des Trainers Felix Magath.

Diego Benaglio dirigiert seine Abwehr 

[Bildquelle: tsr.ch]

Diego Benaglio unterschrieb beim Bundesligaverein einen Vertrag bis 2012 und löst den Deutschen Simon Jentzsch als Nummer 1 ab. Dieser hat vom Verein eine Freigabe zum Wechsel erhalten. Benaglio kennt den Trainer des VFL Wolfsburg, Felix Magath, aus seiner Zeit als Ersatztorwart beim VfB Stuttgart, wo er von 2002-2005 spielte, und unter anderem von Magath trainiert wurde. Nun hat sich Magath an Benaglio erinnert und ihn als seinen neuen Stammtorwart für ca. zwei Millionen Euro Ablösesumme zum Elften der Bundesliage geholt. Magath ist überzeugt, dass sich Benaglio durchsetzen wird: “Er ist ein junger aber nicht unerfahrener Torwart, der hohes Potenzial besitzt. Diego kann und will nach vorne kommen, wie auch der VfL Wolfsburg.” [Quelle: vflwolfsburg.de]

Hoffnung auf erhöhte EM-Chancen

Benaglio hatte seit 2005 auf der Blumeninsel Madeira gespielt und gute Leistungen gezeigt. Jedoch ist die portugiesische bwin-Liga nicht sonderlich im europäischen Blickfeld und Benaglios Leistungen blieben in seinem Heimatland nahezu unregistriert. Durch den Wechsel erhofft sich der junge Torhüter nun erhöhte Chancen Stammtorhüter der Schweiz für die Europameisterschaft 2008 zu werden: “Ich freue mich riesig auf die Bundesliga. Nach dem Wechsel habe ich die Chance, mich mit Blick auf die EM im kommenden Sommer weiter zu verbessern.” [Quelle: swisstxt.ch] Benaglio kämpt mit Pascal Zuberbühler und Fabio Coltorti um den Platz im Tor und hat gegenüber seinen Kontrahenten natürlich den Nachteil, dass er weniger internationale Erfahrung besitzt. Benaglio bestritt bisher sechs A-Länderspiele und vermochte während seinen Einsätzen nicht immer restlos zu überzeugen. Der Wechsel nach Wolfsburg ist aber nun ein klares Signal an Nationaltrainer Köbi Kuhn, der sicher interessiert beobachten wird, wie sich Benaglio in der Bundesliga schlägt.

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Fussballzwerge Europas III

Färöer – Formuladeildin

1942 wurde die Liga unter dem Namen Meistaradeildin gegründet. Bis 1975 und der
Umbenennung in 1. Deild spielten jeweils vier bis fünf Mannschaften um den Titel, ab dann aber sieben Mannschaften mit einem festen Absteiger. 1978 wurde auf acht Mannschaften aufgestockt. 1988 wurden zehn Mannschaften zugelassen mit zwei fixen Absteigern. Aktuell tragen die Mannschaften an 27 Spieltagen je drei Spiele gegeneinander aus.
Der Meister ist zur Qualifikation zur Champions League, der Tabellenzweite zur Qualifikation zum UEFA-Pokal und der Tabellendritte zur Teilnahme am UI-Cup berechtigt.
Bisher wurde der Meistertitel seit 1942 jedes Jahr vergeben, ausser 1944. Unter der britischen Besetzung herrschte ein Mangel an Fussbällen, weshalb keine Meisterschaft ausgespielt werden konnte.

Rekordmeister: HB Tórshavn (19 Titel)

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