Blogs über die Euro 08

Bald sind die Meisterschaftssaisons vorbei und bald darauf beginnt die Euro 2008. Hier eine Auswahl an Blogs, die sich mit dem Tournier befassen

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Lalaola: Mit dem Handy die Lieblingsmannschaft unterstützen

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Mit dem Handy lautstark die Lieblingsmannschaft unterstützen.

Die Mannschaften der Euro08 bereiten sich intensiv auf das grosse Ereignis vor. Jetzt wird es also langsam Zeit sich mit den passenden Fan-Artikel für das grosse Ereignis einzudecken.
Wer seiner Mannschaft an den Publicviewings oder im Stadion richtig einheizen will, ist mit Lalaola richtig bedient.
Lalaola ist ein kleines Java-Programm, das jedes Handy im Handumdrehen in ein perfektes Fan-Tool verwandelt.

Die Applikation hat 5 Funktionen, welche einfach über die Handytastatur abrufbar sind. So kann wahlweise die bekannte Stadionhupe, ein euphorisches «Tor-Tor-Tor»-Geschrei oder sogar die Nationalhymne abgespielt werden. Der passende Text dazu wird in Karaokemanier gleich auf dem Display als Lauftext dargestellt.

Erhältlich ist Lalaola für alle Mannschaften, die 2008 an der Euro teilnehmen werden. Jede Lalaola-Version ist audio und visuell auch auf das entsprechende Land zugeschnitten. Informationen und alle Länderversionen gibt es auf http://www.lalaola.com/

Lalaola kann einfach via SMS bestellt werden (Kein Abo).

Aus Deutschland: LALAOLA an: 0900688688 (€ 3.-/Download)
zzgl. T-Mobile Transportkosten/Verbindungskosten
Aus Österreich: LALAOLA an: 84323 (€ 3.-/Download)
Aus der Schweiz: LALAOLA an: 92266 (CHF 5.-/Download)

Anstelle der üblichen SMS Tipperei kann ganz einfach und bequem auch mittels Mobile Tagging bestellt werden: einfach den entsprechende QR-Code auf der Webseite scannen und los geht es.

Und: Firmen können Lalaola sogar mit ihrem Marken-Logo versehen und haben somit ein tolles «Branding-to-go tool» für ihre Kunden zum Thema Euro. Kostenanfragen zu diesem Lizenzpaket richten Sie an: oliver@rondevoo.ch.

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togedda!-Fussball-Gruppe

Für alle Fussballspieler der Universität St.Gallen empfiehlt es sich, mal einen Blick auf die Gruppe «Fussball Uni St.Gallen» von togedda! zu werfen. Dort werden nämlich die Aktivitäten organisiert oder man kann sich neu anmelden. Die nächsten sonnigen und warmen Nachmittage kommen bestimmt…

togedda! ist eine relativ neue Plattform für Gruppen und Vereine. Weil die Organisation von Gruppen nicht unbedingt einfach ist, hatten die Gründer von togedda! die Idee, das Ganze mit einer Plattform zu vereinfachen. So bietet togedda! die Möglichkeit, innert Sekunden neue Gruppen zu erstellen, einfach neue Freunde dazu einladen und schnell gemeinsame Aktivitäten zu organisieren. Das beste: Das alles ist gratis!

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Benaglio Kuhns Nummer 1

Heute Mittag ist die Entscheidung in der Torhüterfrage in der Schweizer Nationalmannschaft fürs Erste gefallen. Nationaltrainer Köbi Kuhn hat Diego Benaglio für das morgige Länderspiel gegen England aufgestellt und ihn damit als seine Nummer 1 für die EM 2008 nominiert. Kuhn entscheidet sich somit gegen seinen langjährigen Stammtorhüter Pascal Zuberbühler und für die Jugend.


Benaglio bei einem Länderspiel

[Bildquelle: news.ch]

Köbi Kuhn hatte sich nach eigenen Aussagen Ende letzten Jahres definitiv entschieden, wer seine Nummer 1 für die EM werden sollte. Vieles hatte auf Pascal Zuberbühler hingedeutet, der an der WM 2006 bis auf das Penaltyschiessen gegen die Ukraine ohne Gegentor geblieben war, doch schlussendlich kam alles anders. Kuhn hat den Jüngste im Bunde ausgewählt um an der EM im eigenen Land das Schweizer Tor zu hüten. Der 24-Jährige Benaglio hatte erst kürzlich seinen Wechsel in die Bundesliga zum Vfl Wolfsburg vollzogen und damit vielleicht Köbi Kuhn den letzten Anstoss zur Entscheidung gegeben. Der Nationaltrainer begründete seinen Entscheid folgendermassen: “Ich will mehr auf die Jugend setzen. Diego hat international viel Erfahrung sammeln können. Und obwohl er noch jung ist, strahlt er schon viel Ruhe aus.” [Quelle: Heute] Kuhn schlägt damit ähnliche Töne an wie Felix Magath, Benaglios Trainer bei Wolfsburg, der ebenfalls die Ruhe und Ausstrahlung des noch jungen Torhüters besonders hervorgehoben hatte. Wie die Konkurrenten Benaglios, Zuberbühler und Fabio Coltorti, die Entscheidung aufgefasst haben, kann man bisher nicht genau sagen, doch Kuhn hat durchblicken lassen, dass vor allem der ehrgeizige Zuberbühler sehr enttäuscht war, da er gehofft hatte seine Karriere mit der Heim-EM als Höhepunkt zu beenden. Köbi Kuhn hat jedoch auch erneut betont, dass diese Nominierung kein Freipass für Benaglio sei und dass er sich nicht allzu viele Fehler erlauben dürfe, da es sich die Schweizer Nationalmannschaft nicht leisten kann mit einem verunsicherten Torhüter die EM zu bestreiten.

Mutige Entscheidung

Meiner Meinung nach hat Köbi Kuhn mit der Nominierung Benaglios eine sehr mutige und auch gewissermassen unerwartete Entscheidung getroffen. Der Nationaltrainer war in der Vergangenheit nicht gerade bekannt dafür langjährige Leistungsträger einfach so fallen zu lassen (das Beispiel Johann Vogel war ein erster Widerspruch dieser Einschätzung). Wenn man aber etwas genauer hinschaut, kommt die Entscheidung nicht so überraschend wie man im ersten Moment glaubt. Benaglio hat in Portugal über einen langen Zeitraum konstant sehr solide Leistungen erbracht und hatte nur das Pech, dass die portugiesische Liga hierzulande kaum Aufmerksamkeit geniesst. Das hat sich aber mit dem Wechsel zu Wolfsburg, wo er einen überaus geglückten Einstand feierte, geändert. Benaglio galt allgemein als der talentierteste des Trios und kriegt nun eine Chance den Lorbeeren gerecht zu werden. Pascal Zuberbühlers Zeit war wohl in Köbi Kuhns Augen definitiv abgelaufen, worin ich den Nationaltrainer nur bekräftigen kann. Der lange Thurgauer hätte nach der WM 2006 seine Nationalmannschaftskarriere auf dem Höhepunkt beenden sollen. Gegen Fabio Coltorti sprach die Unregelmässigkeit seiner Einsätze. Dank der Verletzung des Stammgoalies von Santander kam er zwar in den letzten Wochen regelmässig zum Einsatz, doch sobald die Nummer 1 des spanischen Vereins wieder zurückkehrt, wird Coltorti voraussichtlich wieder auf der Bank Platz nehmen müssen und Kuhn hat von Anfang an betont, dass nur zur EM fährt, wer im Verein auch spielt. Und da Köbi National die Verjüngung der Mannschaft in seiner Amtszeit intensiv vorangetrieben hatte, war es nur konsequent, dass er diese Entwicklung endlich auch auf dem Torhüterposten vollzog. Diego Benaglio gehört die Zukunft und er kann, wenn die Umstände es so wollen, noch viele Jahre Stammgoalie der Nationalmannschaft sein. Den Anfang einer grossen Nati-Karriere macht hoffentlich die Europameisterschaft kommenden Sommer.

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Hitzfeld übernimmt für Kuhn nach der EM

Wie die Presse gestern berichtete, wird Ottmar Hitzfeld mit grösster Wahrscheinlichkeit – wie von vielen erwartet – nach der Europameisterschaft 2008 die Schweizer Fussballnationalmannschaft übernehmen. Die Verbandsspitze soll sich am Sonntag in den entscheidenden Punkten mit Hitzfeld einigen haben können.


Hitzfeld winkt den Fans zu

[Bildquelle: Swissinfo]

Nach viel Spekulation und Ungewissheit scheint die Zukunft der Schweizer Nati nach der Europameisterschaft, was den Trainer angeht, nun gesichert. Der deutsche Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld wird Nachfolger von Köbi Kuhn und wird versuchen die Schweiz an die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu führen. Der Vertrag ist zwar noch nicht endgültig unterzeichnet, doch die Verbandsbosse sind sehr zuversichtlich, dass sie die Nachricht bis Ende Monat definitiv bestätigen können. Hitzfeld ist momentan bei Bayern München tätig, wo jedoch schon lange klar war, dass er den Verein im Sommer wieder verlassen würde. Für den Lörracher gab es, wie er selber oft betonte, zwei Möglichkeiten: Einerseits die Schweizer Nationalmannschaft zu übernehmen und andererseits als TV-Experte bei Premiere zu arbeiten, wie er es schon von 2004-2007 während seiner Auszeit vom Trainerberuf getan hatte. Hitzfelds zukünftiges Engagement für die Schweiz ist ein klares Zeichen dafür, dass der 59-Jährige noch immer heiss auf Fussball ist.

Zur Person

Ottmar Hitzfeld ist am 12. Januar 1949 in Lörrach, nahe der schweizerischen Grenze geboren und hat auch dort Fussball spielen gelernt. Seine Profikarriere begann er 1970 beim FC Basel, wo er zwei Meistertitel gewann und im Jahre 1973 Torschützenkönig wurde. 1975 wechselte er in die 2. Bundesliga zum Vfb Stuttgart und war massgeblich am Aufstieg der Schwaben in die Bundesliga zwei Jahre später beteiligt. Nach seinen Jahren bei Stuttgart kehrte er in die Schweiz zurück, wo er für Lugano und Luzern spielte, bevor er 1983 seine Karriere als Spieler beendete. Seine ersten Stationen als Trainer waren der FC Zug, der FC Aarau und schliesslich GC, wo er zweimal nacheinander Schweizermeister wurde. Dank dieser Erfolge war auch als Trainer der Wechsel in die Bundesliga logische Konsequenz. Hitzfeld übernahm Borussia Dortmund und führte den Verein 1997 zum Champions League Titel. Ein Jahr darauf wurde er von Bayern München verpflichtet, wo er in 6 Jahren ganze 8 Titel holte (4-mal Meister, 2-mal Pokalsieger, 1-mal Champions League, 1-mal Weltpokal). Diese Titel machten ihn zu einem der erfolgreichsten Klubtrainer der Geschichte. Nachdem er dann 2004 von den Bayern entlassen wurde, nahm er sich eine Auszeit vom Trainerjob, die er aber 2007 beendete, um erneut Trainer des deutschen Rekordmeisters zu werden. Hitzfeld hat die Möglichkeit sein Palmarés als Klubtrainer diese Saison noch einmal zu erweitern, bevor er dann seinen ersten Anlauf als Nationaltrainer wagt.

Rosige Zukunft?!

Die Reaktionen auf die Verpflichtung von Hitzfeld sind allgemein sehr positiv. Stéphane Chapuisat, der jahrelang unter Hitzfeld in Dortmund gespielt hat, ist überzeugt, dass der Deutsche auch als Nationaltrainer Erfolg haben wird: “Hitzfeld weiss, wie man Spiele gewinnt.” [Quelle: Swissinfo] Zudem attestiert der Romand seinem ehemaligen Trainer einen grossen Ehrgeiz und einen sehr anständigen und respektvollen Umgang mit den Spielern. Ein kleines Problem könnte die Sprachbarriere darstellen, da Hitzfeld kein Französisch spricht, doch Michel Pont, bisheriger Assisten von Köbi Kuhn, wäre sicher bereit auch unter Hitzfeld Assistent zu bleiben und auch Hitzfeld hat angedeutet, dass er an einer Zusammenarbeit mit Pont interessiert ist. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Hitzfeld auf Verbandsebene gleiche Erfolge erzielen kann wie als Clubtrainer. In der Schweizerischen Nationalmannschaft kann er nicht darauf zählen, dass ihm für viele Millionen internationale Superstars wie Luca Toni oder Franck Ribéry zur Verfügung gestellt werden. Hier muss er mit dem Spielermaterial arbeiten, das gegeben ist. Es besteht jedoch grosse Hoffnung, dass Hitzfeld es schaffen sollte das durchaus vorhandene Potential, gerade der jungen Spieler, rauszukitzeln und auch die Schweizer Nati zum Erfolg zu führen. Ehrgeiz scheint noch genügend vorhanden zu sein, sonst hätte sich der Deutsche wohl zur Ruhe gesetzt und keine Nationalmannschaft übernommen…

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Capello verzichtet auf Beckham

Trotz aller Bemühungen seinerseits wird es für David Beckham auch unter dem neuen Trainer schwierig ins Kader der Englischen Nationalmannschaft zu gelangen.

Beckham
Beckham hier noch als Kapitän Englands.

[Bild: art-of-football.blogspot.com]

Im heute veröffentlichten 23-Mann Aufgebot für das Länderspiel gegen die Schweiz vom nächsten Mittwoch sucht man „Becks“ vergeblich. Der 32-Jährige von Los Angeles Galaxy hält sich zur Zeit beim FC Arsenal fit und wollte nächste Woche unbedingt sein 100. Länderspiel absolvieren. Bisher traf Beckham in 99 Einsätzen 17 mal für die „Three Lions“. Der Italienische Coach hegt jedoch Zeifel an seiner Fitness, da die Major League Soccer erst im Frühling wieder beginnt und Beckham seit November keinen Ernstkampf mehr bestritt. Fabio Capello war es auch, der Beckham bei Real Madrid aus dem Kader strich, ihn später aber wieder zurückholte. Schon unter dessen Vorgänger Steve McLaren wurde der Mittelfeldspieler aus dem Kader verbannt und erst kurz vor Ende der Qualifikation zur Euro 2008 wieder nominiert.

Für David Beckham wird es nun ganz schwierig, sich mit Top-Leistungen in Übersee für einen Platz in der Nationalmannschaft zu empfehlen. Die Engländer werden die WM-Quali ziemlich sicher ohne den Londoner beginnen, doch wenn’s wieder nicht läuft kommt er vielleicht doch noch zu seinem 100. Länderspiel.

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Kurzer Überblick unter der Woche

England – Die „Reds“: die einen top, die anderen Flop

Nachdem Arsenal mit einem ungefährdeten Sieg am Dienstag vorgelegt hat, konnten gestern die Roten aus Manchester nachziehen und seine Tabellenführung verteidigen. Cristiano Ronaldo stellte seine absolute Bombenform erneut unter Beweis, als er mit einem Doppelpack zwischen der 10. Und 13. Minute den FC Portsmouth eigentlich alleine besiegte. Die Reds aus Liverpool dagegen zelebrieren ihre Unterform. Ein Penaltytor in der Nachspielzeit gegen West Ham vermieste ihnen das fünfte Unentschieden in Serie. Momentan fehlt eindeutig die Kaltblütigkeit vor dem Tor, was Coach Benítez mehr und mehr ins Schwitzen bringt. Ich bezweifle stark, dass der Spanier so schnell in die Wüste geschickt wird, damit würden sich die Verantwortlichen viel Ungunst der Fans einhandeln, aber seine Taktischen Anweisungen haben auch schon besser eingeschlagen.
Das nächste Wochenende bietet indes Spannung, weil sowohl Arsenal wie auch ManU auswärts bei ernst zu nehmenden Gegner antreten müssen. Die Londoner müssen nach Manchester zu den Citizens, und die Red Devils nach London zu den Tottenham Hotspurs.

Italien – Cup Viertelsfinale

Catania Calcio, AS Roma, Inter Mailand und Lazio Rom heissen die Halbfinalisten der Coppa Italia. Nachdem in der letzten Runde die AC Milan gegen Catania daran glauben musste, scheiterte gestern Udinese Calcio an der in der Tabelle schlechter klassierten Mannschaft. Im Spitzenduell zwischen Juventus und Inter behielt der Tabellenführer die Oberhand. Nach einem 2:2 im Hinspiel sicherte ein 3:2 Sieg in Turin das Weiterkommen. Die Blauschwarzen sind also dem Doublegewinn schon recht nahe.

Deutschland – Cup Achtelsfinale

Im Teilnehmerfeld des DFB-Pokals verbleiben folgende Mannschaften: 1899 Hoffenheim, Alemannia Aachen, Bayern München, Borussia Dortmund, FC Carl Zeiss Jena, Hamburger SV, VfB Stuttgart und der VfL Wolfsburg. Am meisten zu Jubeln hatten wohl die Borussen, die sich glücklich gegen Werder Bremen durchsetzten, zum einen weil die Bremer besser spielten, zum anderen weil Diego nur einen von zwei Elfmetern kurz vor Schluss verwandelte. Auch der Schweizer EM-Torhüterkandidat Diego Benaglio konnte sich über sein Debut im Dress des VfL Wolfsburg freuen. Mit einer guten Leistung in der regulären Spielzeit und einem parierten Elfmeter im Penaltyschiessen war er massgeblich am Erfolg über Schalke 04 beteiligt.

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Futsal Viertelfinals in Bern

Am 3. Februar treffen sich die acht besten Futsal-Teams der Schweiz in der Wankdorfhalle zu den Viertelfinalspielen der NLA.

Futsal
Der Futsal Meisterpokal

[Bild: football.ch]

Futsal ist nichts anderes als Fussball in der Halle oder eben „Futbol de Sala“. 1930 in Uruguay gegründet ist Futsal heute die meistgespielte Hallensportart der Welt. Im Jahre 1971 wurde diese Art des Fussballs von der FIFA aufgenommen. Seit 1982 werden Weltmeisterschaften ausgetragen, diese finden seit einiger Zeit im Vierjahres-Rhythmus statt. Bisher gab es allerdings nur zwei verschiedene Weltmeister, nämlich Brasilien und Spanien. Dieses Jahr ist wieder ein Futsal-WM Jahr, vom 4. bis 19. Oktober messen sich die besten Nationalteams der Welt in Brasilien. Futsal wird ohne Banden, mit einem nicht allzu hart gepumpten Ball der Grösse drei gespielt. Es stehen sich pro Team je ein Torhüter und vier Feldspieler gegenüber. Eine Partie dauert 2 x 20 Minuten wobei das ganze Spiel über fliegend gewechselt werden kann so oft man will. Härtere Fouls werden mit einer zwei Minuten Strafe geahndet, nach dem fünften Mannschaftsfoul jedoch führt jedes weitere Vergehen sofort zu einem Penalty. Verlässt der Ball die Spielbegrenzung, so wird dieser immer mit dem Fuss gespielt und nicht etwa eingeworfen. Verglichen mit dem herkömmlichen Fussball ist der Torhüter viel mehr ins Spiel eingebunden und muss zwangsweise über gute technische Fähigkeiten verfügen. Das Tempo ist viel schneller, da der Ball zumeist flach gespielt wird und ein Spieler im Durchschnitt nur etwa fünf Minuten am Stück auf dem Feld steht ehe er einem frischen Mann Platz macht.

In der Schweiz spielen 13 Mannschaften in der höchsten Spielklasse. Gespielt wird in einer Ost- und einer Westgruppe. Die besten vier Teams jeder Gruppe spielen am Sonntag in Bern nun um den Einzug in die Halbfinals. Die Viertelfinalpaarungen dieses Jahr lauten:

Futsal Team Dinamo – UNI Futsal Team Bulle
FC Seefeld ZH – Mobulu Futsal UNI Bern
NK Tomislavgrad Bern – Union 7 Futsal Club Zürich
SL Benfica Rohrschach – Futsal Club Cosmos Genève

Die Gewinner dieser Viertelfinals spielen am 10. Februar in Büren an der Aare um die Teilnahme am Finale vom 17. Februar in Bulle. Titelverteidiger ist das UNI Futsal Team Bulle, welches letztes Jahr die erste Austragung einer Futsal-Meisterschaft in der Schweiz gewann.

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Fussballderbys

Gerade bin ich beim Surfen an eine Seite geraten, die für Fussballfans wirklich interessant ist und auch viel her gibt.

Auf footballderbies.com sind wohl die meisten Derbys aufgeführt, die es in der Welt des Fussballs so gibt. Zu den Derbys gibt es da auch genauere Informationen z.B. zur Derbystatistik, zu den Fans oder zu den Stadien der einzelnen Teams. Die Derbys können auch nach dem Rivalitätsgrad bewertet werden.
Aus der Schweiz ist momentan nur das Zürcher Stadtderdy aufgeführt, aber weitere Derbys können auf der Seite vorgeschlagen werden. Alle die das Berner Derby gerne unter anderen illustren Begegnungen, wie dem Old Firm zwischen Celtic und den Rangers oder dem Rivalenduell Real gegen Barça, sehen würden, sind herzlich dazu eingeladen, sich zu äussern!
Ich empfehle auf jeden Fall einen Besuch auf der Seite.

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Fussballzwerge Europas IV

Andorra – Lliga de Primero Divisió

 

Seit dem Anfang in der Saison 1995/96 hat die Meisterschaft ihre Teilnehmerzahl mehrmals gewechselt, heute beträgt sie acht Mannschaften.

Der Modus ist dem der Schweizerischen Handballiga ähnlich, abgesehen von der Anzahl Mannschaften. In der ersten Runde spielen alle Teams je ein Hin- und ein Rückspiel gegen jeden Gegner. Danach wird die Tabelle in der Hälfte getrennt. Die obere Tabellenhälfte macht den Meister unter sich aus, die untere den Absteiger. Innerhalb dieser Gruppen finden erneut je zwei Spiele gegen jede Mannschaft statt.

Der andorranische Meister qualifiziert sich für die erste Runde der Champions-League-Qualifikation, der Zweite qualifiziert sich für den UI-Cup.

Besonderheit der Liga ist, dass alle Spiele mangels weiteren Plätzen im Camp d’Esports d’Aixovall (ca. 900 Zuschauer) ausgetragen werden müssen.

 

Rekordmeister: CE Principat / FC Sanata Coloma (je 3 Titel)

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